Nostalgie ist doch etwas
Schönes. Ab und an die Spieleklassiker der Kindheit hervorzuholen lässt einen
einfach noch einmal dieses Kribbeln, diese Begeisterung erleben. Dumm nur, dass
ehemals hochgeehrte Schätze den heutigen Ansprüchen oft nicht mehr genügen und
spielerisch doch eher Mau ausfallen. Was liegt also Näher, als die alten Lieblinge
schlicht in guter Erinnerung zu behalten und den Drang nach Nostalgie mit neuen
Werken zu befriedigen, die optisch allerdings aus den 80ern oder 90ern stammen
könnten. Eine solche Möglichkeit stellt nun Drachenhort (Ravensburger) von
Rainer Knizia dar.
Auch spielerisch schlägt
Drachenhort so ziemlich alle Entwicklungen der vergangenen Jahre in den Wind
und setzt auf einen Mechanismus der mit Heimlich und Co 1986 seinen Höhepunkt
hatte: Die geheime Verteilung der Spielfiguren.









