Samstag, 1. März 2014

Brettspielwochenende Februar 14: Tag 2.2



Nach Zombicide begaben wir uns erst einmal in die Bonner Innenstadt um etwas gegen den zunehmenden Hunger zu unternehmen. Solch nervige Bedürfnisse wie Hunger, Schlaf oder Hygiene wirken sich leider immer recht deutlich auf die verfügbare Spielzeit aus. Nichtsdestotrotz war am späteren Abend doch noch etwas Zeit um 2 Spiele in Angriff zu nehmen.

Da meine Frau vor ihrer Abreise noch etwas Zeit hatte, fiel die Wahl auf eines ihrer Lieblingsspiele der letzten Zeit: Flash Point – Fire Rescue. Eine wunderbare Gelegenheit die neu erworbene Erweiterung zu testen. Wie gewohnt löschen wir als Feuerwehrmänner Brände, retten Mensch und Tier vor den Flammen und hoffen aus dem Haus zu entkommen bevor dieses zusammenbricht.
 
Inzwischen erstreckt sich diese Unterfangen aber auf 2 Stockwerke. Entsprechend benötigen wir diverse Leitern und die Wege zu den Gefährdeten sind deutlich länger. Obwohl das Spiel zu Beginn gewohnt einfach erschien, sorgten einige schlechte Würfe doch für einen sehr spannenden und knappen Verlauf. Das Arbeiten auf 2 Etagen benötigt deutlich mehr Zeit, auf Probleme zu reagieren geht bei weitem nicht mehr so leicht von der Hand. Wir konnten das Spiel zwar trotz zweier Verluste knapp gewinnen, der Anspruch ist mit der Erweiterung aber deutlich gestiegen. Für jeden Fan von Flash Point eine klare Empfehlung.

So, genug des Vorgeplänkels. Es wird Zeit die großen Kaliber auszupacken. Und viel größer und epischer als Mage Knight geht es in diesem Genre fast nicht. Obendrein gleich noch mit Erweiterung die den Kampf gegen Volkare und seiner ganzen Armee in den Fokus rückt. Wer mehr über die Regeln von Mage Knight wissen will, der findet die entsprechende Rezension HIER. Natürlich konnte ich mir nicht verkneifen, mit dem neuen Helden (Wolfhawk) in die Schlacht zu ziehen der bereits zu Beginn sehr gut in Fahrt kam. Ein Talent weclhes es erlaubt eine gegnerische Fähigkeit zu ignorieren, ermöglichte mir fast alle anfänglichen Gegner recht einfach zu besiegen. Entsprechend schnell marschierten wir über die Karte und sammelten Erfahrung, Verbündete und Artefakte. Nach annähernd 4 Stunden (und zu Beginn des dritten und letzten Tages), fühlten wir uns bereit Volkar entgegenzutreten. Wenig überraschend ging die erste Runde noch an unseren Wiedersacher. Wir konnten allerdings rund 2/3 seiner Armee in den Boden stampfen ohne selbst zu viele Wunden zu kassieren. In der kommenden Nacht (als unsere Verbündeten wieder bereit waren) konnten wir Volkar dann endgültig besiegen.


Wer Mage Knight vor allem kooperativ Spielt sollte sich die Erweiterung auf alle Fälle zulegen. Der Kampf gegen Volkare kam uns in diesem Spiel zwar recht einfach vor, wir hatten allerdings auch den niedrigsten Schwierigkeitsgrad gewählt. Das ganze Spiel ist dabei deutlich spannender und tatsächlich noch epischer als das Basisspiel. Wer andererseits mit dem kooperativen Spiel nichts anfangen kann, der kann sich „Die verschollene Legion“ getrost sparen. Außer einigen neuen Karten, etwas Gelände und einem Helden ist dafür einfach zu wenig Neues enthalten.

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