Sonntag, 31. August 2014

Vorschau Essen 2014: Loony Quest und Black Fleet



Vorschau Essen 2014: Loony Quest und Black Fleet
Wie jedes Jahr kommt Asmodee auch in diesem Jahr wieder mit einer umfangreichen Sammlung an Neuheiten nach Essen. In den kommenden Wochen werde ich versuchen, einige dieser Spiele (und die anderer Verlage) etwas genauer zu beleuchten. Den Anfang mache ich dabei mit 2 Titeln, die ich bereits in Herne in Augenschein nehmen konnte. Loony Quest und Black Fleet. Beide Spiele sind eher strategische Leichtgewichte und für das Spiel zwischendurch oder mit der Familie geeignet, reichlich Spaß versprechend sie aber auf jeden Fall.






 

Loony Quest
Im wundervollen Land Arkadia sucht ein König seinen würdigen Nachfolger. Dazu organisiert er ein Turnier und lässt 5 Anwärter mehrere Welten voller Überraschungen durchwandern. Soviel zur vollkommen unkreativen Vorgeschichte. Was uns die Autoren Laurent Escoffier und David Franck da vorsetzen, ist allerdings alles Andere als unkreativ. Loony Quest lässt sich wohl am besten als Brettspiel-Jump‘n Run mit Zeichenstift beschreiben. Jedes der 42 Levels besteht dabei aus einem Parcours, den wir mittels Stift möglichst akkurat zurücklegen müssen. Die Krux: Wir sehen die Vorlage zu Beginn für einige Sekunden, den Weg selbst zeichnen wir dann auf eine durchsichtige Kunststoffplatte. Dabei müssen wir etwa eine bestimmte Route zurücklegen oder einzelne Ziele einkreisen. Im Anschluss wird das eigene Kunstwerk auf die Vorlage gelegt und überprüft, welchen weg wir wirklich zurückgelegt haben. Dass dabei Siegpunkte, Gegner, Bonuschips und Fallen warten, versteht sich von selbst. Loony Quest ist auf alle Fälle ein sehr ungewöhnliches und kreatives Spiel, das in der richtigen Besetzung mit Sicherheit für reichlich Lacher sorgen wird.




Black Fleet
Das neue Spiel von Sebastian Bleasdale fällt eher in die Kategorie Familienspiel. Als Piraten und Händler bereisen dabei 3 oder 4 Spieler die Weltmeere auf der Suche nach Ruhm und Reichtum. Kartengesteuert ziehen wir dazu unser Handelsschiff von Hafen zu Hafen, kaufen Waren günstig und verkaufen sie andernorts teuer. Gleichzeitig machen die Piratenschiffe der Mitspieler Jagd auf uns und wollen uns unsere Waren abjagen. Für zusätzlich Würze sorgen Sonderkarten die das Spiel auf vielerlei Weise beeinflussen. Wer ausreichend Gold zur Befreiung der Gouverneurstochter zusammenhandelt / stiehlt wird zum Spielsieger ernannt. Besonders beeindruckend bei Black Fleet ist dabei das Material. Ein großer Spielplan, äußerst detaillierte Schiffsmodelle und eine Cartoon-artige Grafik auf den Karten sorgen für einen optischen Hochgenuss. Spielerisch scheint Black Fleet eher simpel daher zu schippern, ein hohes Maß an Interaktion über die Piratenschiffe könnte aber durchaus für Reiz sorgen.

 
ochgenus.

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