
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass das zwei Gründe hat. Erstens war ich auch in diesem Jahr wieder fast die ganze Messe hinter meinem Stand eingesperrt, all die spannenden Spiele habe ich dementsprechend nur für Sekunden in der Hand gehabt. Und zweitenz wird bei mir zu Hause gerade umgebaut, was leider einen nicht unerheblichen Zeitaufwand bedeutet. Ich werde allerdings versuchen mich zu bessern und in Kürze zumindest wieder mit einigen Rezensionen aufwarten. Als kleine Überbrückung nun aber zumindest eine Impressionen zur SPIEL 2016 aus einer etwas anderen Perspektive.


Während sich die Hallen
ab Dienstag langsam füllen, werden unsere LKWs (ja, wir haben tatsächlich 2)
zunehmend mit Lieferungen fast aller namhaften Verlage überschwemmt. Noch am Montagabend
sah es so aus, als würde es in diesem Jahr etwas ruhiger zugehen. Dann kam
Palette um Palette. Da der Platz auf dem LKW dabei recht begrenzt ist, wurde
der Hauptteil der Lieferungen auf dem Hof zwischen den Hallen 2 und 3
zwischengelagert. Obwohl wir mal wieder richtig Glück mit dem Weitter hatten, nahm die Arbeit auch diesem Jahr überhand und Mittwoch Mittag glaubte eigentlich kaum noch jemand, dass wir rechtzeitig fertig werden.
Trotz Aufbauzeiten von 8.00 bis 20.00 Uhr an beiden Tagen, haben wir es nur gerade eben so geschafft,
die Stände vollständig zu füllen. Dass die Hallen für Besucher inzwischen immer
schon etwas vor 10.00 Ihr geöffnet werden, hilft auch nicht unbedingt. Und eine
letzte Palette mit Ware zu bekommen, während am Horizont schon die
Besucherwelle heran schwappt, treibt den Puls doch noch einmal ganz
ordentlich in die Höhe. Und dennoch… Mit dem Auftauchen des ersten Kunden lagen die
Spiele sauber gestapelt im Regal, der Tisch war gefüllt mit allerlei Kleinzeug
und das Wechselgeld gezählt. Zeit also, dass der Stress so richtig los geht. An
guten Tagen sind alleine 2 bis 3 Personen nur damit beschäftigt, Ware vom LKW
zu den Ständen zu liefern um keine Engpässe aufkommen zu lassen. Tagsüber ist
die Sackkarre im Dauereinsatz, abends und morgens werden an jeden Stand 1 bis 2
Paletten mit Spielen geliefert. 4 Tage lang wird auf diese Weise ohne Pause
verkauft, verhandelt und aufgefüllt.
Trotz all des Stresses
machen die 7 Tage Essen jedes Jahr wieder Spaß. Wenn am Ende des Tages die Plane vor dem Stand hängt und wir in unsere Ferienwohnung pilgern (oder besser: kriechen) freut man sich über das Geleistete. Und darüber, mal wieder so viele bekannte Gesichter gesehen zu haben. Ob andere Aussteller, Blogger oder ganz besonders treue Leser (von denen es wohl mindestens 2 geben muss), die Besuche sind für mich jedes mal das Salz in der Suppe. Also vielen Dank an Alle, die sich dafür etwas Zeit genommen haben.
Danke für den Beitrag und die Fotos. Es ist immer interessant, zu lesen, was wirklich an Aufwand und Aufgaben vor und während der Messe anfällt. Irgendwie hatte ich Deinen Blog gar nicht einem Stand/einem Laden zuordnen können - mein Fehler. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich den Großteil meines Loots bei Dir gekauft :) Für das nächste Jahr weiß ich Bescheid!
AntwortenLöschenHallo Oliver. Der Blog selbst hat auch mit der Spieleburg eigentlich nichts zu tun. Der Besitzer ist nur ein Freund von mir, weshalb ich da zur Messe meistens ausgeholfen habe.
AntwortenLöschenAktueller Stand ist allerdings, dass sich das im kommenden Jahr ändert. Nach all den Jahren will ich einfach mal wieder die Messe als Besucher / Presse erleben :)