Tetris-Spiele gibt es
aktuell wie Sand am Meer. Da ist es mitunter schon anstrengend, jedem davon
auch nur eine Chance zu geben. Und dann kommt da auch noch die Edition
Spielwiese um die Ecke, und will für sein Spiel direkt noch eine zweite haben. Glücklicherweise
ist Second Chance (Uwe Rosenberg) ein eher kurzes Spiel, so dass mitunter sogar
noch Zeit für eine dritte oder vierte wäre.Donnerstag, 11. Juli 2019
Second Chance
Tetris-Spiele gibt es
aktuell wie Sand am Meer. Da ist es mitunter schon anstrengend, jedem davon
auch nur eine Chance zu geben. Und dann kommt da auch noch die Edition
Spielwiese um die Ecke, und will für sein Spiel direkt noch eine zweite haben. Glücklicherweise
ist Second Chance (Uwe Rosenberg) ein eher kurzes Spiel, so dass mitunter sogar
noch Zeit für eine dritte oder vierte wäre.Mittwoch, 3. Juli 2019
Overload
Ich beginne am besten mal direkt mit dem Elefanten im Raum. Overload (Wolfgang
Riedl / Schmidt Spiele) ist hässlich. Die Schachtelgrafik könnte aus den 80ern
stammen, der Spielplan ist öde und die Spielfiguren wirken billig. So, nachdem
das nun erwähnt wurde, können wir uns auf die inneren Werte konzentrieren. Denn
schließlich können auch weniger hübsche Spiele durchaus Spaß machen. Und wer
hier jetzt schon den nächsten Elefanten den Raum betreten sieht… Parallelen zu anderen
Spielen sind natürlich rein zufällig.Mittwoch, 26. Juni 2019
Villainous
Wer kennt sie nicht. All
die liebenswerten Disney-Helden von Peter Pan bis Aladin. Seit vielen
Jahrzehnten sind die Zeichentrickfilme aus dem Kino kaum wegzudenken, als Kind
der 80er und 90er Jahre kam man daran nicht vorbei. Und auch heute grinse ich
noch, wenn ich Robin Hood als Fuchs über den Bildschirm huschen sehe. Und doch
wären die Filme nur halb so sehenswert ohne die Antagonisten. All jene
Bösewichte, die den edlen Recken das Leben so schwer gemacht haben. Und genau
in deren Rolle dürfen wir nun bei Villainous (Prospero Hall / Ravensburger)
schlüpfen.Dienstag, 18. Juni 2019
Castell
Geschrieben von Christoph Schlewinski
Bei
mir stapeln sich Spiele, Bücher und DVD’s. Auch mal gerne Papiere, was dann zu
einer sehr wackeligen Angelegenheit werden kann. Aber ich bin selten bis gar
nicht auf die Idee gekommen, meine Freunde übereinander zu stapeln. Dabei gibt
es Orte, wo man das tut. Im Süden Spaniens zum Beispiel. Da ist das ein
Riesending, menschliche Pyramiden zu bilden. Aber will man das in seiner
Wohnung haben? Nööö… höchstens am Spieltisch. Mit Castell (Aaron Vanderbeek)
vom Schwerkraft Verlag.
Mittwoch, 12. Juni 2019
Arkham Horror (3. Edition)
Gehört ihr auch zu den
Menschen, die nach dem (viel zu frühen) Aufstehen leicht unleidlich werden? Die
vor dem ersten Kaffee zu nichts zu gebrauchen sind und denen allenfalls mal ein
Grummeln über die Lippen huscht? Macht euch nichts daraus. Es könnte alles viel
schlimmer sein. Denn wenn ein Großer Alter erwacht, wirken eure kleinen Macken
dagegen richtiggehend sympathisch. Leicht unleidlich bedeutet in diesem Fall,
dass ganze Landstriche dem Erdboden gleichgemacht werden. Und statt Kaffee
verschlingt er Seelen gleich dutzendweise. Zumindest sofern sich ihm niemand in
den Weg stellt. Und damit wären wir auch schon bei Arkham Horror 3. Edition (Richard
Launius, Nikki Valens und Kevin Wilson / Asmodee). Freitag, 31. Mai 2019
Unlock! Exotic Adventures
Annähernd 20 Escape-Spiele
und mindestens 5 verschiedene Systeme habe ich bislang auf Spielfreu(n)de
rezensiert. Da ist es kaum verwunderlich, wenn die Anleitungen irgendwann alle
gleich klingen. Also kann ich mir die Arbeit eigentlich auch sparen und
die Anleitung des letzten Unlock-Falles recyceln: Im neuen Teil von Unlock, den
„Secret Adventures“ (Cyril Demaegd / Asmodee) warten einmal mehr drei Sets auf
uns. Von Anfängern bis hin zu Profis sollte für jeden etwas enthalten sein,
zumindest wenn man dem angegebenen Schwierigkeitsgrad traut. Spielerisch bleibt
dabei alles beim Alten. Wir rätseln uns durch ein Deck aus Karten, suchen
versteckte Zahlen und Lösen Rätsel in der App. Donnerstag, 16. Mai 2019
Werwörter
Für uns Vielspieler ist es zwar fast undenkbar,
aber es gibt tatsächlich Personen, die in ihrem Leben kaum mehr als ein Dutzend
verschiedene Brettspiele gespielt haben. Selbst wer regelmäßig
spielt, kennt häufig nicht viel mehr als Catan, Carcassone oder Zug um Zug… damit
hat es sich oft schon. Und Werwölfe. Werwölfe kennt irgendwie jeder, sei es vom
Schulausflug, dem Ferienlager oder der Uni-WG. Eine gute Basis also, aus der
Ted Alspach mit Werwörter (Ravensburger) noch ein paar spannende Kniffe lockt.Dienstag, 14. Mai 2019
Voll verwackelt
Kokosnüsse: exotisch,
verheißend, schwer zu knacken. Und eigentlich einfach zu bekommen. Baum hoch,
runterhauen, aufsammeln. Wenn der Baum aber auf einem wackeligen Felsplateau
steht, das jeden Moment kippen könnte, dann wird’s schwierig. Wieso man sich
dann nicht einen anderen Baum sucht? Weil Bilbo Beutlin auch nicht gesagt hat:
„Ach komm, was soll ich den doofen Ring mitschleppen?“ Ohne Drama keine
Geschichte. Auch im Brettspiel nicht.Freitag, 10. Mai 2019
Detective
Immersion: Ein Effekt der,
gerade bei der Verwendung von 3D-Brillen, das vollständige Eintauchen in eine
virtuelle Umgebung beschreibt. Während dies bei Videospielen zu den
spannendsten Trends der vergangenen Jahre gehört, gestaltet es sich bei
Brettspielen naturgemäß schwierig. Egal wie thematisch ein Spiel ist, es fühlt
sich doch stets wie ein Spiel an. Detective (Pegasus / Portal) setzt hier nun
neue Maßstäbe. Zwar ist uns auch hier stets bewusst, dass es nur ein Spiel ist.
Allerdings habe ich mich noch selten so in das Geschehen hineingezogen gefühlt
wie beim Krimi-Spiel von Ignacy Trzewiczek.
Mittwoch, 1. Mai 2019
Sherlock: Fall 1 - 3
Krimi- und Rätselspiele
liegen nicht erst seit diesem Jahr im Trend. Ob bei Unlock, Detective oder Exit
Puzzle, wir Spieler scheinen gerne zu knobeln. Mit den Sherlock-Fällen
(Abacusspiele) haben Josep Izquierdo und Marti Lucas nun noch einmal einen ganz
neuen Ansatz gewählt. Denn hier müssen wir, nur mithilfe einiger Karten, einen
Kriminalfall lösen. Das Problem: Jedem Spieler steht nur ein Teil der
Information zur Verfügung und unsere Kommunikation ist stark eingeschränkt.
Insgesamt 3 dieser kleinen Fälle gibt es bislang: „Letzter Aufruf“, „Der Fluch
des Quaqya“ sowie „Tod am 4. Juli“. Sie alle folgen dem gleichen Ansatz,
unterscheiden sich aber etwas im Schwierigkeitsgrad.
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