Montag, 14. September 2015

Vorschau Essen 2015: Pegasus



Nur noch wenige Wochen und die SPIEL in Essen öffnet wieder ihre Pforten. Immer mehr Verlage veröffentlichen inzwischen Listen ihrer Neuheiten um unsere Vorfreude zu schüren. Naja, zumindest die meisten Verlage. Denn nicht alle geben sich tatsächlich mit einer Liste zufrieden. So hat etwa Pegasus in diesem Jahr gleich zu einem Presseevent geladen und Journalisten, Blogger und Händler in Friedberg versammelt, um kommende Spiele zu testen.
Im Folgenden habe ich einige der spannendsten Neuheiten zusammengefasst. Einige davon konnte ich während des Events anspielen, auf andere habe ich bereits in Herne (HIER) einen Blick geworfen. Mindestens ebenso viele konnte aber auch ich noch nicht testen, so dass die sich Informationen häufig auf Pressinformationen oder grobe Ersteindrücke stützen. Gleiches gilt für einige der Bilder, welche noch nicht zwingend der finalen Version entsprechen. So, womit wartet Pegasus nun in Essen 2015 auf?



Camel up – Supercup (Steffen Bogen, 2 – 10 Spieler, 30 - 45 Minuten)


Die Erweiterung zum Spiel des Jahres bietet 4 Module, die das Spiel auf vielfältige Art beeinflussen. Da Supercup bereits vor einigen Wochen veröffentlicht wurde, ist inzwischen bereits eine Rezension online, die ihr HIER findet.










Imperial Settlers (Ignacy Trzewiczek, 1 - 4 Spieler, 45 - 90 Minuten)


Als  Römer, Barbaren, Ägypter und Japaner baut ihr euch ein Reich aus Karten auf. Eine Vielfalt an Gebäuden und unterschiedliche Völkerkarten bieten viel Abwechslung. Auch Imperial Settlers ist bereits einige Wochen vor der Messe erschienen, die Besprechung findet ihr HIER.









Imperial Settlers: Nachbarschaftshilfe (Ignacy Trzewiczek, 1 – 4 Spieler, 60 Minuten)


Gerade erst veröffentlich bekommt Imperial Settlers zur Messe auch gleich die erste Erweiterung. Nachbarschaftshilfe bietet 55 neue Karten davon jeweils 10 pro Volk. Als neuer Mechanismus ist dabei unter Anderem das Lagern weiterer Ressourcen enthalten, die dann in kommenden Runden genutzt werden können.











Istanbul: Mokka und Bakschisch (Rüdiger Dorn, 2 - 5 Spieler, 60 Minuten)


Und gleich noch eine vermeintliche Messe-Neuheit die bereits vor einiger Zeit erschienen ist und das Kennerspiel Istanbul um einige spannende Elemente erweitert. Die entsprechende Rezension könnt ihr HIER finden.

  

Krosmaster Quest (Degouy & Guiton, 2 – 6 Spieler, 120 – 180 Minuten)


Krosmaster begeistert viele Spieler bereits seit mehr als einem Jahr. Das eingängige Spielprinzip, die optisch sehr ansprechenden Figuren und die sehr kurzweiligen Regeln treffen einfach einen Nerv. Das Sammelprinzip bei dem ständig neue Figuren erscheinen, hält das Spiel dazu lange frisch. Allerdings mag nicht jeder diese Art der direkten Konfrontation, viele Spieler bevorzugen inzwischen ein gemeinsames Vorgehen. Und hier kommt Krosmaster Quest ins Spiel, das einen gemeinsamen Kampf gegen feindliche Horden ermöglicht. Zumindest als eine Option, denn der Kampf gegen einen Overlord ist ebenso eine mögliche Variante wie der Kampf Jeder-gegen-Jeden.


Lost Legacy: Todesschwert und Weißgoldturm (Kanai, Kisaragi & Uesugi, 2 - 6 Spieler, 10 Minuten)


Obwohl Love Letter nach wie vor als Inbegriff der Micro-Games gilt, gibt es inzwischen doch durchaus einige interessante Varianten. So etwa Lost Legacy, das auf dem gleichen System basiert, dabei aber mehrere kombinierbare Sets bietet. Mit „Das Sternenschiff & Der fliegende Garten“ veröffentlichte Pegasus bereits vor einiger Zeit das erste Set. Nun folgte Paket Nummer 2: „Das Todesschwert & Der Weißgoldturm“. Beide Sets lassen sich erneut beliebig mit sich selbst oder den älteren Sets kombinieren.



Mombasa (Alexander Pfister, 2 - 4 Spieler, 100 Minuten)


Natürlich hat Pegasus auch in diesem Jahr wieder einige Titel von Eggertspiele im Programm. Das komplexeste davon dürfte Mombasa sein. Da ich bereits eine Vorschau für Eggertspiele verfasst habe, verweise ich euch an dieser Stelle ganz einfach HIERAUF.



My Village (Inka und Markus Brand, 2 - 4 Spieler, 100 Minuten)


Als weitere Neuheit von Eggertspiele wird das Kennerspiel Village mit einem thematisch ähnlichen aber eigenständigen Spiel geehrt. Auch hier verweise ich einfach auf die Neuheitenliste von Eggertspiele, die ihr HIER findet.



OctoDice (Christoph Toussaint, 1 – 4 Spieler, 20 – 30 Minuten)


Eine Art Würfelumsetzung von Aquasphere ist OctoDice. Zumindest thematisch und grafisch sind einige Parallelen erkennbar. Spielerisch kommt OctoDice allerdings deutlich schlichter daher. Zumeist nutzen wir Würfel um auf verschiedenen Wegen Punkte zu generieren. Ein variabler Forschungszweig ermöglicht dabei Spezialisation und bietet Abwechslung, das Nutzen fremder Würfel sorgt für Interaktion.









Pi mal Pflaumen (Matthias Cramer, 3 – 5 Spieler, 30-40 Minuten)


Bei Pi mal Pflaumen handelt es sich grundlegend um ein Stichspiel. Nacheinander spielen wir Obstkarten in die Mitte, wer die höchste Nummer legt darf sich zuerst eine Karte aus der Auslage aussuchen. Wer sich hier zuletzt bedient, der bekommt als Ausgleich eine Pflaumenkarte, die den Wert Pi auf einen zukünftigen Stich addiert. Mit gesammelten Karten versuchen wir nun, bestimmte Kombinationen zu erzielen, die bei Spielende Punkte bringen. Und wem das noch nicht genug ist, der kann Karten bei den Mitspielern klauen oder sich davor mit einem Wachhund schützen.








Pixel Tactics (D. Brad Talton, 2 Spieler, 45 Minuten)


Es gibt Spiele, die will man alleine aufgrund seines Titels, des Themas oder Autors erwerben, ohne sonst etwas über sie zu wissen. Dass ich allerdings ein Spiel nur aufgrund der Box erwerben will, das ist neu. Aber wenn ein Spiel wie ein Gameboy verpackt ist, kann das ja nur gut werden. Und auch das Spiel selbst weißt eine grafische Gestaltung der 8-Bit Ära auf. Da ist es schon fast egal, dass Pixel Tactics durchaus auch spielerisch reizvoll ist. Mittels vieler verschiedener Truppen und einer geschickten Aufstellung versuchen wir, den gegnerischen Anführer zu vernichten. Wichtig ist dabei, die vielfältigen Fähigkeiten der Einheiten bestmöglich zu nutzen.







Porta Nigra (Kramer & Kiesling, 2 - 4 Spieler, 75 - 120 Minuten)


Mit Porta Nigra kommen wir nun zur dritten Messeneuheit von Eggertspiele und damit zugleich zum leichtesten der neuen Werke. Auch hier gilt natürlich: Um mehr zu erfahren einfach HIER klicken und zur Vorschau von Eggertspiele wechseln.
 

Port Royal: Ein Auftrag geht noch (Alexander Pfister, 1 – 5 Spieler, 20 - 50 Minuten)


Alexander Pfister erfreut uns zur Spiel mit einer Erweiterung zu seinem Topseller Port Royal. Die Erweiterung kommt mit neuen Karten sowie einer kooperativen und SoloVariante nach Essen. Zumindest die kooperative Variante, bei der wir auf Zeit mehrere Aufträge erfüllen müssen, konnten wir bereits Anspielen. Der erste Sieg steht dabei noch aus, wir waren aber allesamt sehr angetan und freuen uns bereits auf die Veröffentlichung.








Puzzle Strike (David Sirlin, 2 – 4 Spieler, 20 Minuten)


Ebenfalls bereits vor einigen Wochen erschienen ist das Deck-Hau-Spiel Puzzle Strike. Entsprechend konnte ich auch schon einige Partien spielen und die Rezension ist HIER zu finden.



Robinson Crusoe: Schatzkiste (Ignacy Trzewiczek)


Eines der bekanntesten kooperativen Spiele der vergangenen Jahre dürfte Robinson Crusoe gewesen sein. Wer das Spiel noch nicht kennt, der kann das ganz einfach HIER nachholen. Die zweite Erweiterung bietet einerseits deutlich ansprechenderes Material für das Basisspiel und andererseits einige neue Szenarien. Auch diese kommen mit reichlich Zusatzmaterial und versprechen wieder stundenlangen Spielspaß.



Tides of Time: Im Strom der Zeit (Kristian Čurla, 2 Spieler, 10 Minuten)


Bleibt noch Tides of Time, das im Stile von Love Letter mit nur 18 Karten und kurzer Spielzeit auskommt. Dabei draften wir über insgesamt 3 Runden Karten die einerseits Symbole, andererseits eine Wertungsbedingung enthalten. So kommt etwa eine Karte mit einem Buch ins Spiel und bietet andererseits Punkte für ausliegende Kronen. Doch wer nur die eigene Wertung im Blick hat, der verpasst das halbe Spiel. Denn die gegnerische Auslage zu beobachten ist ebenso wichtig, wie die eigenen Punkte zu maximieren. Auch Tides of Time konnte ich bereits mehrfach spielen und bereits jetzt freue ich mich auf weitere Partien.





 

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